Eine ganz spontane Idee: Wir basteln zum Sechseläuten schnell noch unseren eigenen Böögg! So hat das Seniorenatelier der Martin Stiftung herausgefunden, wie der Sommer dieses Jahr wird.

Viel Material ist für einen Böögg nicht nötig: Zeitungspapier, Äste und ein wenig Farbe. Etwas Dekoration wie Luftschlagen auf dem Kopf und die Pfeife dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Im Seniorenatelier der Martin Stiftung war alles vorhanden, was es für einen Böögg braucht. Und spontan wurde ein eigenes Modell kreiert.

«Wir haben keine zwei Stunden braucht», erzählt Leiterin Anke Scherer. «Es kam richtig Volksfest-Stimmung auf. Wir haben Schallplatten mit Volksmusik gehört und getanzt. Das war richtig schön!»

Grosses Highlight war nach der Gestaltung des Bööggs natürlich das Abbrennen. Direkt auf der Terrasse hinter dem Seniorenatelier. Der Technische Dienst hatte zugestimmt.

Mit einen paar Steinen wurde schnell eine Feuerstelle markiert und der Böögg angezündet.

In sicherer Entfernung beobachteten alle das Spektakel. Der Böögg brannte schnell ab – in nur 8 Minuten. Der Böögg in der Schöllenenschlucht hat gut 13 Minuten gebraucht.

Und die Wetter-Prognose? «Es wird ein super Sommer!», sind sich alle im Seniorenatelier einig.

Selber gestaltete Bööggen vom Seniorenatelier

Ganz schön kreativ! Schon 2020 gestalteten alle Mitglieder des Seniorenateliers ihre eigenen Böögg-Figuren. Als kleinen Ersatz für das abgesagte Sechseläuten im Corona-Frühjahr. Diese bunten Gestalten wurden aber nicht verbrannt, sondern im Eingangsbereich der Martin Stiftung ausgestellt.

Bilder: Seniorenatelier der Martin Stiftung