Im Martins-Rat bringen Bewohnerinnen und Bewohner ihre Ideen und Anliegen ein. Gemeinsam werden Themen diskutiert, Lösungen gesucht und konkrete Veränderungen angestossen für mehr Teilhabe im Alltag der Stiftung.
Im Martins-Rat sind 9 Bewohnerinnen und Bewohner,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Martin Stiftung.
Sie vertreten alle Menschen,
die in den Wohn-Gruppen wohnen
oder in den Werkstätten und Ateliers arbeiten.
Sie kennen die Wünsche und Ideen der Menschen.
Sie sprechen über Fragen und Probleme der Menschen.
So können alle mitentscheiden über
ihr Leben und ihre Arbeit in der Stiftung mitbestimmen.
Am Herbst-Fest 2025 wurde der Martins-Rat vorgestellt.
Der Martins-Rat hatte ein Treffen mit dem Stiftungs-Rat
und ein Treffen mit der Geschäfts-Leitung.
Der Martins-Rat trifft sich alle 3 Monate.
Alle sprechen über Themen, die sich ändern sollen,
oder über Ideen.
Zum Beispiel Gruppen-Ferien oder Fussball-Tore
oder eine Disco am Herbst-Fest.
Eine Person vom Martins-Rat schreibt das Protokoll.
Das Protokoll ist mit Bildern und in Leichter Sprache.
Es kommt in der Mehrsicht.
Die Mehrsicht ist die Haus-Zeitung in Leichter Sprache.
Es gibt schon Erfolge.
Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten jetzt
in 3 Arbeits-Gruppen der Stiftung für Anlässe mit:
- Herbst-Fest
- Weihnachts-Theater
- Informations-Tag
Der Informations-Tag ist für alle Bewohnerinnen und Bewohner,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in Leichter Sprache.
Den Informations-Tag gibt es seit 2024.
Der Martins-Rat bespricht alles miteinander.
Der Martins-Rat sucht Lösungen.
Der Martins-Rat kann nicht alle Probleme lösen
oder Ideen umsetzen.
Die Arbeit ist spannend.
Themen sind zum Beispiel:
Sind Haus-Tiere in der Martin Stiftung erlaubt?
Werden die Fussball-Tore wieder aufgestellt?
Können sich Wohn-Gruppen mischen für die Ferien?
Der Martins-Rat war auch politisch aktiv.
Der Rat hat zusammen mit anderen Menschen
eine Petition an die Gemeinde Herrliberg überreicht.
Die Petition fordert:
Autos sollen vor der Schule Wetzwil langsamer fahren.
Das war in der Zeitung.
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Freie Wohn- und Arbeitsplätze
Schönes Zimmer, passende Wohngruppe, spannenden Arbeitsplatz und individuelle Begleitung: Die Martin Stiftung bietet vielfältige Angebote für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung.
Autor: Pascal Rüegg, Mitglied im Martins-Rat und in der Redaktion Mehrsicht
Mitarbeit Text: Miriam Eckert
Fotos: Miriam Eckert, Sandra Winiger
Foto Tagesanzeiger: Sabine Rock
